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Spring.

Es ist schonwieder lange her seit ich das letzte mal geschrieben habe.
Vieles ist unterdessen geschehen. Wenig gutes, viel chaotisches.
Es ist schwierig wenn sich sein Leben innert zwei Wochen wieder komplet ändert und frau praktisch von forne beginnen muss mit Ordnen.

Ich fange da an, wo ich das letzte mal geschrieben habe.
Mitte September, traff ich mich mit meinem Exfreund (der Tag mit ihm im Museum war übrigens wirklich schön), in den Tagen danach brach ein fürchterlicher Streit mit meiner Mutter deswegen aus, auf den ich mit meinem sofortigen Auszug bei ihr reagiert habe.
Seit Anfang Oktober lebe ich also wieder alleine.
Das kam für mich sehr unerwartet und hat mich auch selbst komplett aus der Bahn geworfen. Mit meinem Ex habe ich seither nur per SMS kontakt gehabt, und den Kontakt mit meiner Mutter habe ich erstmal komplett eingestellt.

Ich lebte also wieder "alleine". Beziehungsweise, nahm ich einen 18jährigen auf, der sonst auf der Strasse gelandet wäre. (Anfang Januar hab ich ihn aber rausgeworfen.)
Durch den spontanen Umzug geriet ich schulisch ins schwanken und werde nun ein Jahr nachholen. 
Das alleine wäre ja noch in Ordnung gewesen, aber ich versenkte all die Gefühle im Alkohol und wie üblich der Bulimie. Ich trank sehr viel. Und das nicht nur an Wochenenden. Mitte Oktober schaffte ich es mir einen Blackout anzutrinken auf den ich dann auch promt mein Handy verlor.
Erst Ende Oktober sprach ich das erste mal wieder mit meiner Mutter. Einen Tag später musste ich dann einen Freund von mir anrufen, damit der mich in die Notaufnahme fuhr, weil ich mich zu tief geschnitten hatte. Eigentlich war das Thema doch durch, aber meine Mutter brachte es tatsächlich wieder hin, dass ich mich nichtmehr beherschen konnte.
Das mit dem Alkohol ging also immer so weiter. Bis ich mich anfangs Dezember unerwartet hals über Kopf verliebte.

Er hatte mich anscheinend an einer Party im November gesehen und mich darauf hin in Facebook ausfindig gemacht und mich angeschrieben. Wir chatteten so ein zwei Wochen und dann traffen wir uns an einer anderen Party. Das war der letzte Abend an dem ich soviel trank.
Seither sind wir nun auch ein Paar, und ich habe mich ihm zuliebe und vorallem auch dank ihm wieder gebessert und aufgefangen.

Durch das schulische Dilemma, musste ich jetzt erst mal auch wieder eine Arbeitsstelle finden. Die habe ich mitlerweilen auch, und ich steh endlich wieder einigermassen, wenn auch wackelig auf meinen Beinen.
Und nun bin ich seit einer weile wieder auf Diät.
Der Alkohol und das stürmische Leben das mich auch wieder stark in die Bulimie abdrifften liess der paar Monate hinterlies eben seine Spuren, die ich jetzt wieder beseitigen will.

Es ist faszinierend wie klar man plötzlich wird nachdem man mit Drogen und Alkohol abgeschlossen hat, und wieder versucht normal zu leben. Zack schlägt die Essstörung wieder stärker zu, denn jetzt ist frau ja wieder genug stabil um die kontrolle zu halten.

Mein Leben spielt PingPong mit mir und ich bin wohl der Ball....

~Sisen

26.3.14 03:48


Einkäufe, Diätshakes und Mitschüler

Meistens ist eine ganze Woche mit meiner Klasse, schlichtweg der Horror.
Streit, Konkurrenzkämpfe, Lästereien und dann noch das blöde Gespicke. Mich nerven jene die spicken und dann finden, ha ich war besser als du. Aber meine Note entspricht dafür der Wahrheit meines Könnens während die anderen zum Teil sogar mit Spicken nicht genügende Noten erreichen. Klar, viel Schule und viele Prüfungen sind eben Stress - aber für uns alle! Da hilft es auch nichts wenn fast jeder zu mir kommt und mir sagt wer gerade über ihn lästert und wer mit ihm ein Problem hat. Ich hab es nach dem ersten sehr chaotischen Jahr geschafft, dass ich es mit allen gut habe und einige sich bei mir über den Schulstoff informieren denn sie nicht verstanden habe.
Allen rate ich dasselbe, wenn euch etwas an den anderen stört, redet entweder mit ihnen oder lasst es sein. Hinter ihrem Rücken über sie zu reden oder sich aufzuregen bringt nichts.

Richtig anstrengend wird's dann wenn ich am Donnerstag Nachtmittag direkt nach der Schule mit meiner Mutter ins nahe Ausland für einen Grosseinkauf fahren muss.
Meine Mutter entnervt am Steuer wegen den anderen Autofahrern. Dabei könnte sie ja einfach fahren ohne rumzuschreien, oder?
Wenn wir dann endlich mal im Laden sind und am einkaufen, kriege ich bereits Kopfschmerzen. Mein Körper ist schnell am Limit, weil kalorienarme Ernährung, Fastentage und Schlafmangel halt auf Dauer einfach Spuren hinterlassen. Also rastet sie dann aus, das ich finde, ich könnte ja im Auto warten. Gut dann halt nicht. In der Kosmetik- und Arzneimittelabteilung sieht sie Diätshakes und meint allen Ernstes zu mir, ich soll da was auswählen, weil die bei uns zu teuer wären. Danke. Immerhin etwas hat mir das gebracht.
Also versuche ich nun, anstatt dem Mittagessen so einen Shake zu nehmen.
Heute warn der erste dran, Vanille. Ich hab ca. die Hälfte der angegeben Menge verwendet (frau spart ja überall an Kalorien wo es geht) und siehe da, der schmeckt sogar richtig gut. Jetzt bin ich sehr gespannt wie die anderen beiden Geschmacksrichtungen schmecken.

Morgen hab ich mich mit M. meinem Exfreund verabredet. Wir gehen zusammen ins Museum und darauf freu ich mich schon sehr!
Dieses mal scheinen wir das alles richtig an zu gehen. Zeit, Verabredungen und keine Erwartungshaltungen. Ungewohnt, neu und für uns wie es bisher war doch eher seltsam schön und beruhigend.

~Sisen

13.9.13 23:03


Zwei im selben Boot

Wenn zwei Personen im selben Boot sitzen.
Rücken an Rücken.
Wie lange dauert es bis beide bemerken, da ist ja noch wer, der genau das gleiche Problem hat wie ich?
Antwort: Lange! Genaugenommen, 1 Jahr

Mein Exfreund mit dem ich von 2009 an fast 3 Jahre zusammen war, hatten genau diese Situation. Wir sassen in einem Boot. Rücken an Rücken, weil wir uns voneinander abgewendet haben. Das Boot ist unsere Liebe, aus der wir nicht entkommen.
Und nun, haben wir uns umgedreht, schauen einander in die Augen und überlegen was wir jetzt mit diesem Boot machen.
Versenken? Land suchen? An Land gehen und aus dem Boot ein Haus bauen?
Viele Wege haben wir offen und wir werden mit der Zeit sehen welchen dieser Wege wir einschlagen werden.

 

Etwas ganz anderes, ich hab mir kurzerhand zwei kleine neue Tattoos gestochen. Sind aber noch nicht ganz fertig, weil ich erst schauen will, wie die Farbe aussieht wenn alles verheilt ist.
Körperkunst nimmt zu, mein Gewicht stagniert, der Alltag läuft weiter...

~Sisen

10.9.13 12:39


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